Die Bienen in Schutz nehmen. Zeichen setzen. Ein Beitrag aus der Kunst

Die Bienen in Schutz nehmen. Zeichen setzen. Ein Beitrag aus der Kunst
Die Volkskunst der Figurenbeuten gab es schon vor 300 Jahren, in weiten Teilen des mittleren Osteuropas. Sie wurden in den imkerlichen Gärten aufgestellt, um Honigdiebe zu vertreiben. Heute brauchen die Bienen selbst unseren Schutz. Ich schnitze aus dicken Eichenstämmen, vor Ort, für Land und Leute, Figurenbeuten. Mit einem praktischen Beutensystem ausgerüstet für Jedermann, der mit Bienen kann. Werkstatt für Figurenbeuten; dort, wo Bienen leben.

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Dienstag, 26. Oktober 2010

Restaurierung Luise Rückert

Auch das Gesicht des kleinen Franz, wird immer wieder vom Pilz überwuchert. Hier muß nun mit härteren Mitteln herangegangen werden. Voraussetzung: die Figurenbeute wird nicht mehr von Bienen besiedelt. Pilz oder Biene. Wie schon gesagt, die VHS sieht keine Besiedlung, am neuen Standort mehr vor.
Historie: Franz liegt zusammen mit Schwester Luise am Erlanger Friedhof begraben. Die Figurenbeute zeigt ihn Hand in Hand mit seiner Schwester vor Mama Luise spazieren gehen.
Die Hände waren ehemals das Flugloch der Bienen. Hier sollte sich das Leben der Geschwister entäussern, wo es ehemals erlosch. Der Bruder folgte seiner Schwester direkt in den Tod. Beide waren zwischen 3 und 4 Jahren und erlagen im 19 Jhdt. der Krankheit Scharlach.
Soweit zur Geschichte.