Die Bienen in Schutz nehmen. Zeichen setzen. Ein Beitrag aus der Kunst

Die Bienen in Schutz nehmen. Zeichen setzen. Ein Beitrag aus der Kunst
Die Volkskunst der Figurenbeuten gab es schon vor 300 Jahren, in weiten Teilen des mittleren Osteuropas. Sie wurden in den imkerlichen Gärten aufgestellt, um Honigdiebe zu vertreiben. Heute brauchen die Bienen selbst unseren Schutz. Ich schnitze aus dicken Eichenstämmen, vor Ort, für Land und Leute, Figurenbeuten. Mit einem praktischen Beutensystem ausgerüstet für Jedermann, der mit Bienen kann. Werkstatt für Figurenbeuten; dort, wo Bienen leben.

Hier finden Sie alles zum Thema Bienen und Figurenbeuten

Samstag, 17. Juli 2010

Frommenhausen, LOAHNER

Ein Traumpaar!
Gerold, der Imker vor Ort. Ihm ist es zu verdanken, daß der Loahner lebt.
Ein Hoch auf den guten Imker und seine braven Bienen!
Der Blick in das Innere der Figur, der alles verrät. (im Hintergrund, das Rathaus von Frommenhausen)Fast alles, denn schwärmen tun die Bienen ohne den Imker vorher zu fragen. Und so beklagt dieser schon drei Schwärme. Aber die Bienen 'schwärmen sich gesund', sagt der Volksmund. Das ist dem Imker einerlei, denn er sieht hauptsächlich die 3kg Honig, die ihm förmlich in die Luft gehen. Ja, ja die Bienen brauchen Proviant. Wer weiß, wie lange sie am Baum hängen und eine Bleibe suchen. Und wer, wann und wo bald wieder eine Figurenbeute aufstellt, in die sie einziehen können?!
Da geht es mir ähnlich.
Eure Schnitzerin für Bienen

Horchmuschel

Das ist der Wildbienenstand von Frommenhausen. Auf diesem Gelände, unweit vom Ortskern steht auch die Horchmuschel.


Pressetermin bei der Horchmuschel.

Brigitte Abt-Harrer, Mitinitiatorin des Jakobsweges von Frommenhausen im Gespräch;
hier bei dem frisch aufgestellten Wildbienenhotel, mit der Jokobsmuschel als
Nistgelegenheit.
Anfang des örtlichen Pilgerweges.

Die Horchmuschel ist von hinten begehbar. Der Pilger kann sich im Innenraum des Wildbienenhauses auf seinen Weg vorbereiten. Ein Karte im Inneren zeigt ihm die wichtigsten Orte des örtlichen Jakobsweges. Ist die Muschel einmal von Wildbienen bewohnt, dann wird der Pilger von innen das Arbeiten der Solitärbienen hören können. Aber auch so ist die Muschel schon ein Horchrohr für die Umgebung. Das Treiben des Dorfes Frommenhausen wird hier mit etwas Abstand verstärkt und hörbar gemacht.

Aus Frommenhausen

Eure Schnitzerin

Freitag, 16. Juli 2010

Frommenhausen LOAHNER

Endlich wieder hier. Ein Dorf wie kein anderes: Frommenhausen
Restaurierung der Figurenbeute Loahner.
Die "Loahner", werden die Frommenhausener von den umliegenden Dörfern
gerufen. Das kommt von, lehnen. Die Loahner haben so reiche Ernten
eingefahren, daß sie Zeit zum "loahnern" hatten, an einem Zaunpfahl z.
B.
Diesen Loahner habe ich für den Frommenhausener Dorfplatz, neben dem
Rathaus herausgehauen. Die Bienen sind schon seit 2 Jahren glücklich
darin. Gestochen haben sie noch keinen. Jeden Tag steigen die Kinder
davor in den Schulbus und wieder aus. Eine duftende und reiche
Bienenweide ist zudem das Wahrzeichen dieses bienenfreundlichen Dorfes
bei Rottenburg am Neckar.
Ein gelungenes Projekt!

Donnerstag, 15. Juli 2010

Honig

..und die Beute der Monroe quillt über.
Ich hole mit meinen Tribut, hauptsächlich aber auch um den Biene Platz
zu schaffen...
Honig, viel Waldhonig...

Heiß

Auch den Biene ist es in der Monroe zu heiß.

Sonntag, 11. Juli 2010

WE, Restaurierung Huckepackpaar Kitzingen


vorher, nachher
Figurenbeute 2 Schüler Huckepack in Kitzingen vor der Erich-Kästner Schule
37° Hitze.
Schon seit 1 Jahr habe ich die Restaurierung versprochen. Große Risse klaffen in der Figur, die Farben haben, seit der Herstellung vor Ort 2003 gelitten.
Im Moment beherbergt die Figurenbeute kein Volk, aber die Kundin und Lehrerin an der Schule wird vielleicht noch ein Völkchen dieses Jahr einsetzen.
Vor der Schule ist diese Figurenbeute Ausdruck einer gelungenen Arbeit zwischen Bienen und Schülern. Die Bienen AG betreut schon seit einigen Jahren mehrere Völker an der Schule. Zum Sommerfest wird dann schuleigener Honig verkauft.
Das Huckpackpaar wurde mit den Schülern modelliert. Nach einem lebenden Modell, genauer genommen zweier Schüler.
Pünktlich zur Landesgartenschau, nächstes Jahr in Kitzingen ist die Restaurierung gelungen.

26. Tag, Abgabe des Ambrosius

Endlich, die Crew des Abtransportes ist da.
37° werden wir heute haben.
Ambrosius ist in guten Händen. Der Landrat Dr. Hindsberger lobt den Ambrosius.
Herr Geib und seine Frau, haben den Transport fest in der Hand.
Vom Zimmermannsmeister Gehring wird die Skulptur sicher auf den Anhänger gehoben.
Gruppenfoto
v.l. Herr Geib, Frau Geib, vom Imkerfachhandel, Aimi, ich, Frau Hindsberger, Herr Hindsberger.
Jetzt geht es in den Gasthof von nebenan, mit guter ländlicher Küche. Ich habe eingeladen.
Ein gelungener Auftrag.
Aber es geht gleich weiter. Die Farbkisten werden eingeladen und es geht ab nach Kitzingen zur nächsten Figurenbeute.
s.o.