Die Bienen in Schutz nehmen. Zeichen setzen. Ein Beitrag aus der Kunst

Die Bienen in Schutz nehmen. Zeichen setzen. Ein Beitrag aus der Kunst
Die Volkskunst der Figurenbeuten gab es schon vor 300 Jahren, in weiten Teilen des mittleren Osteuropas. Sie wurden in den imkerlichen Gärten aufgestellt, um Honigdiebe zu vertreiben. Heute brauchen die Bienen selbst unseren Schutz. Ich schnitze aus dicken Eichenstämmen, vor Ort, für Land und Leute, Figurenbeuten. Mit einem praktischen Beutensystem ausgerüstet für Jedermann, der mit Bienen kann. Werkstatt für Figurenbeuten; dort, wo Bienen leben.

Hier finden Sie alles zum Thema Bienen und Figurenbeuten

Samstag, 6. November 2010

Lachender Buddhahaha

Zwischen Übertreibung und Gleichmaß sehe ich das Leben meines Buddhas.
So halte ich die Spannung zwischen den Formen, oder zumindest ist das mein Ziel.
Werkstatt für Bienen
Aus dem schönen Buschwabach
An einem stürmisch-milden Herbsttag

Buddha für Bienen

Das lachende Gesicht überarbeite ich komplett. Es hat mir nicht gefallen.
Der Riss wird später vom Blattgold rosenoble bedeckt.
Da der Kern des Eichenholzes mitten im Gesicht liegt ist es ganz klar, daß es hier reißt. Und es wäre noch schlimmer wenn ich dem Kopf von hinten nicht schon einen Teil der Spannung genommen hätte.

Freitag, 5. November 2010

Buddha für Bienen

Ich hab ne schöne Perlenkette...
Ich hab nen schönen Kerl im....
Apisculptor

Buddha für Bienen

Mit Muse, Perle für Perle in der November-Sonne...
So kann der Buddha reifen.
Werkstatt für Bienen

Donnerstag, 4. November 2010

Bannkorbmaske Medusa

Wie angekündigt schicke ich nach Erlaubnis noch ein Bild nach.
Hier ein Imkerheim im hohen Norden. Die Bannkorbmasken kamen früher zum Einsatz um böse Geister und Honigdiebe von der Lagd (Stand mit vielen Körben) fern zu halten. Die Maske, das Gesucht der Medusa, die alles versteinert, was ihrem Blick begegnet ist auf einer Magazinbeute angebracht. Der Mund ist das Flugloch.

Mittwoch, 3. November 2010

Restaurierung Luise Rückert

Wieder ein Blinddate mit Luise. Die Rosen und ihr rosa Kleid müssen aufgefrischt werden. Ohne 100% Tageslicht eine echte Herausforderung. Aber die Trockenlage tut ihr ganz gut.
Vom Familiensitz bei Coburg hatte sie damals, Rosen geholt und am Grab ihrer Kinder niedergelegt. Deswegen habe ich ihr in der Skulptur 2 Rosen in die Hand gedrückt.
Bei der Einweihung 2002 kam auch der Urenkel der Rückerts und wir haben gemeinsam vor der Figurenbeute einem Pressetermin standgehalten. Vielleicht finde ich diesen noch. Dann zeige ich euch den Urenkel von Luise Rückert. Ein sehr hübscher Herr.
Exil'Werkstatt Erlangen Mitte

Dienstag, 2. November 2010

Buddha für Bienen

2. Baustelle Buchschwabach
Der Beutenraum für die Bienen muss weiter ausgehöhlt werden. Dazu dient mir meine leistungsstärkste E-Säge, die MSE 220. Gerade das Richtige um warm zu werden.
Werkstatt für Bienen

Restaurierung LR

Das Kleid von der kleinen Luise wird gewaschen. Obwohl ich den Luxus genieße ausnahmsweise im Warmen zu arbeiten ist es wie blind streichen. Kunstlicht läßt die echte Farbe nur erahnen. Die Farben von Luise Rückert kenne ich auswendig. In den Farbtöpfen aus vergangen Restaurierungen sind die Originaltöne schon gemischt.
Blinddate mit Luise. Morgen wieder.
Der Anstrich von heute muß jetzt trocknen.

Restaurierung Luise Rückert

Die ausgebesserten Stellen mit Holzersatzmasse müssen nun solange überstrichen werden bis sie den Originalfarbton erreichen
Exil'Werkstatt für Figurenbeuten
Erlangen

Montag, 1. November 2010

JEANNE D'ARC


Die Figurenbeute JEANNE D'ARC sucht immer noch ein Zuhause.
Hier unterhalb der Nürnberger Burg ist ihr derzeitiger Standort. Der Standort ist gut. Sie hält Wache, vor den Toren der Burg.
Bienen hat sie allerdings bisher noch nicht unter ihrem Waffenrock versteckt. Es ist Zeit!
Auf der Tür zur Beute steht:
AGISSEZ ET DIEU AGIRA
Ihr Schlachtruf!
"Handelt, und Gott wird handeln"
Jeanne braucht einen neuen Standort.
Wer leiht sich diese Figurenbeute und beherbergt Bienen?
Aufruf aus der Werkstatt für Figurenbeuten
Birgit Maria Jönsson

Medusa lebt!

Bei meinem Aufenthalt in Rendsburg habe ich eine Bannkorbmaske unbemalt hinterlassen.
Die Tochter, des neuen Besitzers der Maske hat sich mit dem Thema beschäftigt und Medusa 'das Fürchten gelehrt', das heißt, die Maske so bemalt, daß nun kein ungebetener Gast mehr Haus und Garten betritt. So will es die Tradition dieser Volkskunst: vor dem Bösen schützen. Wie gut, können wir das alle gebrauchen?!
Hier ein Vorgeschmack. Mehr Bilder nach der Erlaubnis zur Veröffentlichung.

 

lachender Buddha in Gold


Heute, an Allerheiligen 'fällt mir nichts anderes ein',
als das Tonmodell des lachenden Buddhas zu vergolden
Werkstatt für Figurenbeuten