Die Bienen in Schutz nehmen. Zeichen setzen. Ein Beitrag aus der Kunst

Die Bienen in Schutz nehmen. Zeichen setzen. Ein Beitrag aus der Kunst
Die Volkskunst der Figurenbeuten gab es schon vor 300 Jahren, in weiten Teilen des mittleren Osteuropas. Sie wurden in den imkerlichen Gärten aufgestellt, um Honigdiebe zu vertreiben. Heute brauchen die Bienen selbst unseren Schutz. Ich schnitze aus dicken Eichenstämmen, vor Ort, für Land und Leute, Figurenbeuten. Mit einem praktischen Beutensystem ausgerüstet für Jedermann, der mit Bienen kann. Werkstatt für Figurenbeuten; dort, wo Bienen leben.

Hier finden Sie alles zum Thema Bienen und Figurenbeuten

Samstag, 3. September 2011

Treffen mit Doris Schuppe von den Münchner Stadtimkern

Wir treffen uns in lauschiger Runde zum Thema Figurenbeuten. Unsere Gespräch generiert langsam zum Nachhilfeunterricht: wie bewege ich mich im SocialWeb. Mir schwirrt der Kopf ausnahmsweise nicht von Bienen sondern von Regulativen heutiger Schwarmintelligenz. WorldWide mit B2B. Doris Schuppe, heisst mein neuer Hero.
Das Schnitzeisen kurz mal weggelegt und schon wieder beim Anfang.
Werkstatt für Figurenbeuten

Freitag, 2. September 2011

The Beekeepers Quarterly



Artikel aus The Beekeepers Quarterly
No. 75 November 2003, S. 17-19
Der Vollständigkeit halber möchte ich die Standorte der histor. Figurenbeuten hinzufügen:
 „Blauen Husare“, Deutsches Landwirtschaftsmuseum Schloss Blankenhain;
„Nackte Frau“, Deutsches Bienenmuseum Weimar;
„Barocke Dame“, Bieneninstitut Celle
Der „Rote Husar“ ist eine Rekonstruktion von mir, die im Gelände des Deutschen Landwirtschaftsmuseums steht und mit Bienen besetzt ist.
Figurenbeuten Birgit Maria Jönsson

Les arbres de la connaissance, Projekt Luxemburg


Aus dem Katalog des Projektes "Paradies"
Luxembourg-Ville
Rotonde 2 & Quartier Bonnevoie
2.-7. April 2007
ISBN 978-2-9599740-1-4

Die „Bannbäume“ stehen Heute auf dem Gelände von Schloß Hollenfels in der dazugehörigen Demeter-Imkerei und werden von Herrn Michel Colette betreut

Donnerstag, 1. September 2011

Der Buddha für Bienen

Da ist was los heute beim Buddha der Rosengärtnerei Seyschab.

Mittwoch, 31. August 2011

Balu der Bär

Und weil Bienenfreunde immer Bären wollen, so schnitze ich Heute, Bär Balu. 4m hoch thront er über dem Grundstück, nach dem Motto: hier regieren die Bienen, ich freu mich drauf. Zum 1. Mal schnitze ich waagrecht, so wie es meine Holzbildhauer-Vorfahren immer getan haben. Geht auch gut.
Werkstatt für Figurenbeuten
Heute in der Waagrechten

"Agissez et Dieu agira"

Soll der Schlachtruf der Jungfrau von Orlėans gewesen sein. So ziehe ich gegen die allgegenwärtig-widerwärtige Bienenkrankheit Varroa zu Felde. Ein Parasit gegen den jeder der Bienen hält vorgehen muß. Während meine Figuren hauptsächlich die Freude an den Bienen repräsentieren, müssen auch Besitzer der Liebhaberbeuten, wie sie auch genannt werden, sich mit der Behandlung gegen die Varroa anfreunden. Da diese aber nicht notwendigerweise aus dem Imkerfrschäft kommen, müssen einfache Behandlungssysteme für Figurenbeuten her.

Herzlich
Birgit Maria Jönsson
Bienenhäuser zum Schwärmen
Aktuelles unter:
www.figurenbeuten.de

Jungfrau von Orlėans

Auch Jeanne d'Arc hängt am Tropf.
Varroabehandlung in Figurenbeuten, einfach und bienenfreundlich.
Werkstatt für Figurenbeuten

Schaugarten

Früh morgen, bei Marilyn und dem Zimmermann, auch hier geht es in die 2. Runde der Varroabehandlung. Noch hat es 12 Grad.
Sculptures ruches
Maisons d'abeilles sculptėes
Sculptured beehives
Since 1992

Buddha-Bienen

Den Bienen im Buddha scheint es gut zu gehen. Früh morgens fahre ich bei ihm vorbei, um die den Varroa-Abfall zu kontrollieren, die Windel zeigt tote Milben im einstelligen Bereich.
Trotzdem gehe ich heute nochmal gegen den Parasiten Varroa vor.
Werkstatt für Figurenbeuten.
Bienenhäuser zum Schwärmen

Dienstag, 30. August 2011

Die Tabakblüte eine willkommene Tracht im Spätsommer?

Der Tabak blüht hier in Franken soweit das Auge reicht.

Die Bienen in der Tabakblüte

Frage zu den Bienen in der Tabakblüte

Meine Bienen hier in Franken fliegen im Moment in die Blüte der Tabakfelder, die um meinen Schaugarten herum vermehrt angepflanzt werden. Überall weite Tabakfelder, deren Blätter nach der Fermentierung, meinem Förster zufolge nach Übersee verschifft werden. Die Blüten sind für meine Bienen eine klebrige Angelegenheit. Oft kriechen sie weit in den Kelch um an den Nektar zu kommen. Letzthin mußte ich sogar eine befreien, die das rückwärts Ausparken nicht mit eigener Kraft bewerkstelligen konnte. Welchen Wert die Tabakblüte im Moment als Tracht für die Bienen hat kann ich schwer einschätzen. Der Beflug ist mäßig und wieviele in den Blüten stecken bleiben fraglich. Ob gar eine toxische Wirkung vom Nektar der Tabakpflanze ausgeht wüsste ich gerne. Vielleicht, weiß einer meiner Leser mehr darüber?

Werkstatt für Figurenbeuten
bienenbeute@gmx.de

Montag, 29. August 2011

Ins Archiv geschaut VI, Figurenbeute J.W.von Goethe

Nach etwa 2 Wochen Schnitzarbeit vor Puplikum im Garten des Deutschen Bienenmuseums zu Weimar  ist die Figurenbeute Goethe soweit, daß sie an den Aufstellungsort im Museumshof gebracht wird. Ein alter Leiterwagen wird aus der Scheune geholt und der Museumsleiter Herr R. HERB und seine Mitarbeiter packen an.
Nach der Aufstellung, mit Blick des Goethe in Richtung seines Gartenhauses im Schloßpark an der Ilm bemale ich die Skulptur für Bienen mit Naturlasuren, geruchsneutral und für Bienenbeuten geeignet.
Hier, im letzten Bild, Herr HERB (in Imkertracht) ein Jahr später, im März 2000 vor geöffneter Beute. Die zwei Flügeltüren öffnen den immensen Raum zu den Bienen.  Durch die Scheiben sind die langgezogenen Wabenlappen zu sehen.

J. W. von Goethe lebt!

Sehen Sie im folgenden, von unten nach oben, die Geschichte dieser Figurenbeute
Ihre Werkstatt für Figurenbeuten auf Spurensuche
Birgit Maria Jönsson

Ins Archiv geschaut V, Figurenbeute J.W.von Goethe

In Weimar, Deutsches Bienenmuseum, Juni 1999
Wieder war mein Förster mit dem Dreifuß dabei, um den Eichenstamm aufzustellen.

Ins Archiv geschaut IV, Figurenbeute J.W.von Goethe

Zwischstation (Blog bitte von unten nach oben lesen)
Nürnberg, vor meiner damaligen Werkstatt mitten im Wohngebiet. Die Leute waren super; (gut, daß ich bei den Eigentümern des Wohnblocks eingemietet war).
Von Frankfurt, mit Zwischenstop in Nürnberg ging es dann weiter nach Weimar. Die letzten Schritte sollten etwa drei Tage lang zur Wiedereröffnung des Deutschen Bienenmuseums in Weimar geschnitzt werden.
Werkstatt für Figurenbeuten
auf Spurensuche
Birgit Maria Jönsson

Ins Archiv geschaut III, Figurenbeute J.W.von Goethe

Vor Goethes Geburtshaus in Frankfurt a. M., April 1999
Hier beginne ich den Stamm, eine deutsche Eiche zu bearbeiten. Der Förster, von dem dieses astfreie Superholz stammt hat ihn mir zusammen mit seinem Sohn an einem Dreifuß hochgezogen und aufgestellt. Heute habe ich Lkw's mit Kran, aber das mit dem Dreifuß war eine sehr charmante Variante. Die Fußgänger sind auf ihrem Osterspaziergang. Zwischen den Finanztürmen hatte diese archaisch anmutende Szenerie meines Arbeitsplatzes, eingetaucht in den Gerbsäuregeruch der Eiche durchaus seine Wirkung.
Neben mir auf einem Podest das Tonmodell des Goethe, im Maßstab 1:10

Ins Archiv geschaut II, Figurenbeute J.W.von Goethe

Das ist die Figurenbeute J.W. von Goethe in voller Pracht; ein Eichenstamm 2m30 hoch. Ich habe ihn so angezogen, wie ich ihn auf alten Gemälden dargestellt fand. Habe ich eine historisch bedeutende Persönlichkeit in eine Figurenbeute zu übersetzen, lese ich erst einige Biographien und Originaltexte bevor ich ans Werk gehe. Diese überlebensgroße Skulptur für Bienen ist die Quintessenz meiner Exegese.
Geboren ist die Figurenbeute Goethe übrigens in Frankfurt a. M., genauso wie ihr Vorbild (s.o.)

Ins Archiv geschaut, Figurenbeute J.W.von Goethe

Die Figurenbeute J.W. von Goethe habe ich zum Goethe Jahr 1999 für das Deutsche Bienenmuseum in Auftrag genommen. Das Flugloch in der Stirn lässt die Bienen frei, wie der Dichter und Denker ehemals seine Gedanken frei liess. Er schwenkt seinen Hut in Richtung seines Gartenhauses an der Ilm. Dort, wo Heute auch das Deutsche Bienenmuseum zu finden ist: in der Ilmstraße. Viele historische Figurenbeuten erwarten dort den Besucher. Auch meine Lieblings-Figurenbeute ist dort hinter Glas zu betrachten: die Mondgöttin, oder auch 'nackte Frau', wie sie genannt wird. Die Figurenbeute Goethe sollte einstmals als 'lebender' Vertreter der Gattung Figurenbeute im Garten des Museums stehen. In meinem Archiv fand ich auch ein Photo, wie noch der ehemalige Leiter des Museums Herr R. Herb die Figurenbeute beimkert (s.o.). Heute steht die Figurenbeute des großen Dichters, etwas traurig im Eingang des Museums, unter Dach.