Die Bienen in Schutz nehmen. Zeichen setzen. Ein Beitrag aus der Kunst

Die Bienen in Schutz nehmen. Zeichen setzen. Ein Beitrag aus der Kunst
Die Volkskunst der Figurenbeuten gab es schon vor 300 Jahren, in weiten Teilen des mittleren Osteuropas. Sie wurden in den imkerlichen Gärten aufgestellt, um Honigdiebe zu vertreiben. Heute brauchen die Bienen selbst unseren Schutz. Ich schnitze aus dicken Eichenstämmen, vor Ort, für Land und Leute, Figurenbeuten. Mit einem praktischen Beutensystem ausgerüstet für Jedermann, der mit Bienen kann. Werkstatt für Figurenbeuten; dort, wo Bienen leben.

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Mittwoch, 17. Oktober 2012

Gesicht, Hopfenpflücker für Bienen

Die zwei von der Gmaa, Hans Singer und Harald Hasslauer (v.l.) schauen nach dem Rechten, bei mir im Hinterhof. Eine Gaudi ist es; die Wortgewalt dieser Zwei, in der Theatergruppe organisierten Lonnerstädter zwingt mich in die Knie.
Neben den vielen Gesprächen, die hier vor Ort stattfinden, arbeite ich auch ein wenig. Heute, am Gesicht des Hopfenpflückers. Meine sonst eher frisch-, fröhlich-, verträumt-, fleischigen Gesichter der Figurenbeuten weichen hier einem von Arbeit geprägtem. Der Akkord zehrte an den Wangen, das schon raue Wetter im September/Oktober, bei der Hopfenernte gerbte die Haut. Die in den Mundwinkeln glimmende Gluppe, oder Pfeife scheint wie der letzte Halt in der harten Arbeit.
So ist es nur richtig, wenn ich hier dem Hopfenpflücker das Leben einhauche und das Flugloch für die Bienen plane.
Bildhauerin für Bienen vor Ort