Die Bienen in Schutz nehmen. Zeichen setzen. Ein Beitrag aus der Kunst

Die Bienen in Schutz nehmen. Zeichen setzen. Ein Beitrag aus der Kunst
Die Volkskunst der Figurenbeuten gab es schon vor 300 Jahren, in weiten Teilen des mittleren Osteuropas. Sie wurden in den imkerlichen Gärten aufgestellt, um Honigdiebe zu vertreiben. Heute brauchen die Bienen selbst unseren Schutz. Ich schnitze aus dicken Eichenstämmen, vor Ort, für Land und Leute, Figurenbeuten. Mit einem praktischen Beutensystem ausgerüstet für Jedermann, der mit Bienen kann. Werkstatt für Figurenbeuten; dort, wo Bienen leben.

Hier finden Sie alles zum Thema Bienen und Figurenbeuten

Freitag, 20. April 2012

Was sind Bannkörbe?

Hier eine kleine Ausstellung historischer Bannkörbe aus dem Zeidelmuseum Nürnberg/Feucht. Herr Mittwoch, damaliger Vorsitzender des Zeidlervereins und Museumsleiter präsentiert den neuen Ankauf eines Schreckgesichtes aus meiner Werkstatt. Rechts daneben Bannkörbe, wie wir sie früher in der sogenannten Lagd vorgefunden haben. Die Lagd war ein Bienenstand, der ausschließlich mit Bienenkörben bestückt war. In der Lüneburger Heide wurde früher, und auch heute noch leckerer Heidehonig in der Korbimkerei gesammelt. Darunter war auch manchmal ein Bannkorb, mit einer Bannkorbmaske zu finden. Im halbdunklen sollte der Honigdieb, darunter früher auch Bären, ein Gesicht zwischen den Körben sehen und fliehen. Heute werden in meiner Werkstatt Schreckgesichter, wie Bin Laden, Bush oder Horst Seehofer, bestellt. Aber auch Einstein mit seiner herausgestreckten Zunge oder eben Jack Sparrow aus "Fluch der Karibik", hier im Bild noch in Bearbeitung. Das Flugloch wird in dem Schmuckmedaillon auf der Stirn sein, die Bemalung fehlt noch. 
Aber Vorsicht! Die Nachbarin sollten sie nicht als Schreckgesicht für einen Bannkorb in die Öffentlichkeit bringen. Dafür hat sich ein Imker schon einmal eine satte Schadensersatzklage von 250000,- € eingehandelt. Die Maske von mir war gelungen, aber der Zweck heiligt nicht die Mittel... Nachzulesen in der TAZ
Werkstatt für Figurenbeute und Bannkorbmasken

Donnerstag, 19. April 2012

Was haben Marilyn Monroe, Adam + Eva und Johnny Depp gemeinsam?

Sie alle sind für Bienen.
Adam und Eva stehen als Figurenbeute bereit für die Bienen-Saison.
Marilyn Monroe wartet auf ihren Auftritt als Liebhaberbeute. Und Johnny Depp hält seinen Kopf für einen Bannkorb hin. Die Bienen können kommen!
Auftakt in Jubiläumsjahr
Werkstatt für Figurenbeuten

Mittwoch, 18. April 2012

Was lieben die Fans an Johnny Depp?

Seinen sinnlich geschwungenen Mund? Seine provozierende Unterlippe? Seine braunen Kulleraugen? Langsam gewöhne ich mich an seine feinen Züge. Vom Fluch der Karibik überschminkt ist seine Rätselhaftigkeit dadurch erst perfekt. Auch Bannkorbmaskenschnitzer trachten danach der Wahrheit möglichst nahe zu kommen...
Bannkörbe wurden früher dazu benutzt das Böse aus dem Imkerhain zu verbannen. Die Bienen flogen durch den offenen Mund.
Bildhauerin für Bienen

Bannkorbmaske Johnny Depp

Auch Johnny Depp gehört bald zum Repertoire der Bannkorbmasken. Aus dem Fluch der Karibik wird er uns nun auf einem Bienenkorb gegen böse Eindringlinge entgegen lächeln. Den mystische Zauber in seinem Gesicht gilt es einzufangen.
Werkstatt für Figurenbeuten
In Hollywood