Die Bienen in Schutz nehmen. Zeichen setzen. Ein Beitrag aus der Kunst

Die Bienen in Schutz nehmen. Zeichen setzen. Ein Beitrag aus der Kunst
Die Volkskunst der Figurenbeuten gab es schon vor 300 Jahren, in weiten Teilen des mittleren Osteuropas. Sie wurden in den imkerlichen Gärten aufgestellt, um Honigdiebe zu vertreiben. Heute brauchen die Bienen selbst unseren Schutz. Ich schnitze aus dicken Eichenstämmen, vor Ort, für Land und Leute, Figurenbeuten. Mit einem praktischen Beutensystem ausgerüstet für Jedermann, der mit Bienen kann. Werkstatt für Figurenbeuten; dort, wo Bienen leben.

Hier finden Sie alles zum Thema Bienen und Figurenbeuten

Samstag, 13. Oktober 2012

Hopfenpflücker für Bienen.

Vielleicht ist die Bewegung schon zu erahnen. Einige Gespräche mit den Nachbarn haben den Tag schon wertvoll gemacht.
Lonnerstadt, ein Besuch wert!
Werkstatt für Figurenbeuten



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Hopfenpflücker für Bienen


Die Schlote rauchen in Lonnerstadt. Es riecht nach Holzfeuer. Heute richte ich die Beinbewegung ein. Der Hopfenpflücker soll schreiten, voranschreiten um die feine Ware schnell nach Hause zu bringen, denn die Hopfendolden sind sehr empfindlich.
Werkstatt für Figurenbeuten vor Ort




Freitag, 12. Oktober 2012

Lonnerstadt


Auch hier gibt es eine offene Kirche, das Herz als Erntedank, ein Kriegerdenkmal aus Gewehrkugeln. Wer hier durchgeht findet geschäftige Leute, alle mit einem lächelnden Gruß auf den Lippen. Die Fachwerkhäuser tragen Storchennester, die Bäckerei und die Metzgerei sind gut besucht. Eine intakte Gemeinde. Die Chronik geht auf das Jahr 910 zurück.
Die Werkstatt vor Ort


Werkstatt für Figurenbeuten
Birgit Maria Jönsson
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Hopfenpflücker für Bienen, eingrenzen der Details

Am Ende eines Tages. Die Jacke ist definiert, das Gesicht, die Hose, der Arm, der den Korb hält, das voranschreitende Knie, sein Halstuch, die Knöpfe seiner Weste, die Pfeife.
Von Hinten ist die Grösse des Korbes eingegrenzt. Hier wohnen später die Bienen. Hier wird eine Türe und ein Fenster den Blick, in den Ort ihrer Honigproduktion freigeben.





Donnerstag, 11. Oktober 2012

Vor Ort, Figurenbeute für Lonnerstadt, Aischgrund






Werkstatt für Figurenbeuten
Birgit Maria Jönsson
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Auch die Bienen mögen keine Nägel



Als ich in der Vereinigung für wesensgemässe Bienenhaltung mich fit für die Bienen gemacht habe, hat mir Thomas Radetzki gezeigt, wie er bei seinen Trogbeuten ganz ohne Nägel auskommt. Auch hier in Lonnerstadt findet sich ein Imker der mit Beuten ohne Nägel arbeitet. Wie wichtig das ist, lasse ich hier erst einmal als Glaubensfrage stehen, ein grosses Übel aber sind die vielen Nägel in den Eichenstämmen, die ja auch irgendwann als Beuten fungieren. Kaum einer der rund 50 Eichenstämme, die ich schon in meinem Leben zu dicken Hochburgen für Bienen umgebaut habe war ohne Eisenschrott. Schrotkugeln, Granatsplitter, eingewachsene Zäune und dicke, zum Teil handgeschmiedete Nägel verfärben das Holz und ich darf wieder meine Kette schärfen... 'Sackl Zement', wie wir in Bayern schimpfen (auch wenn das woanders ist, als in Franken, wie ich auch schon hier, in Lonnerstadt erfahren habe...)


Werkstatt für Figurenbeuten
Birgit Maria Jönsson
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Lonnerstadt, Hopfenpflücker für Bienen; die Pfeife

Nachdem die Pfeife bei den Hopfenpflückern nach getaner Arbeit nicht unüblich scheint, und auch der traditionelle Imker bei der Arbeit oft mit Pfeife arbeitete (Bild unten) werde ich auch dem Hopfenpflücker für Bienen eine Pfeife in den Mund stecken. Ohnehin brauche ich noch ein Flugloch für die Figurenbeute des Hopfenpflückers. Wer genau hinschaut, kann an den roten Einzeichnungen im Holz schon die Pfeife und das Gesicht erahnen. Auch die Kappe auf dem Kopf ist schon angelegt.
Werkstatt für Figurenbeuten






Zeidlarius Norimbergensis für Bienen


Während die Stadt Nürnberg wieder nach Lebkuchen duftet wartet der Zeidler in seinem Stamm enthüllt zu werden. Einige Schritte vom Heilkräutergarten am Hallertor steht der Eichenstamm bereit. Im Winter werde ich daraus den Zeidlarius Norimbergensis für Bienen schnitzen.
Denn "ohne Zeidler keine Lebkuchen",  wie es im Nürnberger Lebkuchenbuch steht.
Bildhauerin für Bienen in flagranti


Werkstatt für Figurenbeuten
Birgit Maria Jönsson
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Mittwoch, 10. Oktober 2012

Der Hopfenpflücker für Lonnerstadt; was ist ein "Metzen"

Ein "Metzen" mass 60 Liter. Ein geübter Zupfer brachte es etwa auf 8 bis 12 Metzen pro Tag.


Werkstatt für Figurenbeuten
Birgit Maria Jönsson
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Tonmodell Hopfenpflücker


In diesen Eichenstamm muss er hinein, der Mann der Tat. Der Mann aus dem Volk. Den Holmkorb schwer beladen mit den 'goldenen' Dolden.
"Der Lohn für Arbeit, Müh und Fleiss, sei ein gerechter Hopfenpfreis" so denkt er. 


Werkstatt für Figurenbeuten
Birgit Maria Jönsson
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Das Wappen von Lonnerstadt, Grund für den Hopfenpflücker


Auf der Brust von Herrn Gittelbauer die goldene Hopfendolde der Gemeinde Markt Lonnerstadt. Meine neue Werkstatt ist eingerichtet, so kann es losgehen mit der Arbeit am Hopfenpflücker für Bienen.


Dienstag, 9. Oktober 2012

Veit vom Berg, Kräuter-Rundweg Aischgrund


Die Figurenbeute Veit vom Berg steht vorerst im Zwischenlager, im Alten Feuerwehrhaus in Uehlfeld. Der Pfarrer für Bienen muss die Kirchweih überstehen, bevor er im Kirchhof mit Fundament fest installiert wird. Die Gemeinden am Kräuter-Rundweg Lonnerstadt, Vestenbergsgreuth und Uehlfeld feiern im Wochenabstand nacheinander Kirchweih. Die Vestenbergsgreuther, bei denen die Figurenbeute Martin Bauer schon seit Juni mit Bienen besetzt ist beginnt am kommenden Freitag ihre Kerwa. Uehlfed feiert am letzten Oktoberwochende. Bei allen werde ich dabei sein, das gehört zu meinem Auftrag, denn die Bienenstöcke sollen sich möglichst authentisch in die Gemeinden eingliedern.
Bildhauerin für Bienen, beim Umzug der Werkstatt von Uehlfeld nach Lonnerstadt.


Werkstatt für Figurenbeuten
Birgit Maria Jönsson
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Montag, 8. Oktober 2012

Genrestudien in Lonnerstadt



Auf der Loschedder Kerwa geht's lustig zu. Die Bürgermeister von Vestenbergsgreuth, Uehlfeld und Mühlhausen sind zum Frühschoppen geladen, beim Hausmann heute Gasthaus zur Sonne. Es gibt Pefferkarpfen und Bier. Früher gab es in Lonnerstadt 17 Brauereien, heute ist keine davon übrig. Um so wichtiger ist es mit dem Hopfenpflücker dieser Tradition zu huldigen. Die Bienen hauchen ihm Leben ein... Und wirken befruchtend...



Frühschoppen in Lonnerstadt


Pfarrer Martin Müller und Bürgermeister Theo Link (v.l.)
Langsam verstehe ich, dass ich heute die Kettensäge nicht anwerfe.
Werkstatt in der Kerwa


Werkstatt für Figurenbeuten
Birgit Maria Jönsson
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Loschedder Kerwa, Hopfenpflücker für Bienen


Lonnerstädter Kirchweih. Mein 1.Arbeitstag beginnt mit einem Frühschoppen. Eine gute Gelegenheit die Lonnerstädter kennen zu lernen.


Werkstatt für Figurenbeuten
Birgit Maria Jönsson
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Sonntag, 7. Oktober 2012

Auftackt des Hopfenpflückers






Von links nach rechts:
Kräuterführerin aus Vestenbergsgreuth, Stellvertretender Bürgermeister von Lonnerstadt, Herr Fiederling von der Sparkasse Höchstadt a.A., Herr Braus von der LAG Aischgrund, ich, Frau Hedi Wedel Projektleiterin der Figurenbeute Martin Bauer,... Alexia Fischer von der LAG Aischgrund, ...