Die Bienen in Schutz nehmen. Zeichen setzen. Ein Beitrag aus der Kunst

Die Bienen in Schutz nehmen. Zeichen setzen. Ein Beitrag aus der Kunst
Die Volkskunst der Figurenbeuten gab es schon vor 300 Jahren, in weiten Teilen des mittleren Osteuropas. Sie wurden in den imkerlichen Gärten aufgestellt, um Honigdiebe zu vertreiben. Heute brauchen die Bienen selbst unseren Schutz. Ich schnitze aus dicken Eichenstämmen, vor Ort, für Land und Leute, Figurenbeuten. Mit einem praktischen Beutensystem ausgerüstet für Jedermann, der mit Bienen kann. Werkstatt für Figurenbeuten; dort, wo Bienen leben.

Hier finden Sie alles zum Thema Bienen und Figurenbeuten

Donnerstag, 13. Juni 2013

Schnitzen für Bienen, Neustadt a.d. Aisch macht sich für Bienen stark



Die Figurenbeute Markgraf Albrecht Achilles entsteht. Heute bekommt er den Schriftzug seines Wahlspruchs: 'wer sich nicht schämt, der wird nicht zu Schanden' . Anders gesagt: Frechheit siegt..Achilles wäre ein guter Banker im heutigen Sinne geworden. Bei Figurenbeuten geht es nicht darum einen Heros zu verehren. Figurenbeuten waren und sind Wächterfiguren, die früher sogar eine abschreckende Wirkung haben sollten. So wurde zum Beispiel im dt/franz. Krieg 1870/71 ein franz. Soldat als Figurenbeute in den imkerlichen Garten gestellt. Honigdiebe sollten erschreckt werden. Bei Markgraf Albrecht Achilles gibt es auch gemischte Gefühle. Der 'deutsche Fuchs' war bekannt für seine schlaue Kriegsführung und auch für seine Kaltblütigkeit. Dennoch war er für die Region von grosser Bedeutung und die Neustädter haben ihn wohl eher als Jäger in ausgelassener Gesellschaft erlebt denn als Feldherr. Den Bienen wird er Schutz gewähren, und das Jagdhorn bläst er im Feldzug gegen alle Widrigkeiten der modernen Landwirtschaft. Der örtliche Jäger hat mir ein Fuchsfell mitgebracht. Für die Farbgebung, aber auch als Vorbild für die Hinterläufe, die es noch zu schnitzen gilt.


Bienenhäuser zum Schwärmen
Birgit Maria Jönsson
Jeden Tag aktuell unter:
Alle Figurenbeuten auf GoogleMap unter: