Die Bienen in Schutz nehmen. Zeichen setzen. Ein Beitrag aus der Kunst

Die Bienen in Schutz nehmen. Zeichen setzen. Ein Beitrag aus der Kunst
Die Volkskunst der Figurenbeuten gab es schon vor 300 Jahren, in weiten Teilen des mittleren Osteuropas. Sie wurden in den imkerlichen Gärten aufgestellt, um Honigdiebe zu vertreiben. Heute brauchen die Bienen selbst unseren Schutz. Ich schnitze aus dicken Eichenstämmen, vor Ort, für Land und Leute, Figurenbeuten. Mit einem praktischen Beutensystem ausgerüstet für Jedermann, der mit Bienen kann. Werkstatt für Figurenbeuten; dort, wo Bienen leben.

Hier finden Sie alles zum Thema Bienen und Figurenbeuten

Samstag, 26. Januar 2013

Raum für Bienen, der Stamm und die Beute, Zeidler für Nürnberg


Seit der Einweihung im August 2012 ist einige Zeit vergangen. 20 Jahre Werkstatt für Figurenbeuten, die Renaissance einer Volkskunst, das soll gefeiert werden. Heute ist der Raum für die Birnen definiert. Jetzt geht es darum dem Eichenstamm so viel Raum wie möglich abzuluchsen.
Werkstatt im Zeidlerfieber


Werkstatt für Figurenbeuten
Birgit Maria Jönsson
Jeden Tag aktuell unter:
Alle Figurenbeuten auf GoogleMap unter:

Freitag, 25. Januar 2013

Zeidlarius Norimbergensis, 16. Tag, der "Stadtarchäologe" bringt die Schuhe des Zeidlers mit


Bevor sie in eine Ausstellung kommen habe ich das Vergnügen, Schuhe aus der Zeit des Zeidlers in Augenschein zu nehmen. "Stadtarchäologe" Herr John P. Zeitler hat sie mir zur Verfügung gestellt, um Mass zu nehmen. Überhaupt gibt es sehr wenige Darstellungen des mittelalterlichen Zeidlers. Ich bleibe bei meinem Kupferstich aus dem Barock, mit der renaissancetypischen Darstellung des Zeidlarius Norimbergensis  und seinen gotischen Stilelementen.
Werkstatt für Figurenbeuten im Zeitraffer durch die Epochen


Werkstatt für Figurenbeuten
Birgit Maria Jönsson
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Donnerstag, 24. Januar 2013

Ein Film beim Zeidler mit dem BN

Die Ortsgruppe des BN Nürnberg, feiert dieses Jahr ihren 50. Pascal Nolden, angehender Abiturient stellt einen Film für den Auftakt dieses Jubiläums zusammen. Der Zeidlarius Norimbergensis ist dabei. André Winkel vom Bund Naturschutz stellt Fragen zu Tradition und Ausbreitungsgebiet der Figurenbeuten.
Werkstatt vor Ort im Interview

Mittwoch, 23. Januar 2013

Besuch beim Zeidler für Bienen


2 Nachbarn kommen in den Garten: Frau Kammerlander und Herr von Frankenberg. Eine Domina haben sie auch dabei. Die Gute gönne ich mir zu Feierabend. (Spätlese trocken von 2009)



Wo fliegen sie denn?

Der Blick des Zeidlarius Norimbergensis auf das Hallertor, am Westtorgraben in Nürnberg. Der Heilpflanzengarten des Bund Naturschutzes liegt ihm zu Füssen, heute noch unter einer Schneedecke.

Zeidlarius Norimbergensis, Tag 14

Figurenbeuten bringenFarbe in die Welt der Bienen

Was hier nur monochrom aufgeputscht ist wird in Wirklichkeit viel schöner. Die Figurenbeute des Zeidlers, ein Zeidler mit Bienen unter dem Trachtenrock entsteht. Bienen unter den Rock genommen. Bäume für Bienen, die Renaissance einer Volkskunst. Jeder Tag, der ein Tag der Arbeit für Bienen ist, ist ein gewonnener Tag.
Ihr Werkstatt für Figurenbeuten

Dienstag, 22. Januar 2013

Zeidlarius Norimbergensis, Tag 13, ein Wächter für Bienen

Ein Zeidler für Nürnbergs Bienen entsteht. Der Stand im Kontrapost ist geschafft. Das kleine zierliche Gesicht der Vorlage ist in die Form zu bringen. Mit der rechten Hand hält der mittelalterliche Schütze die Armbrust. Ein Wächter der Bienen, wie es die Tradition der Figurenbeuten vorsieht.
Werkstatt vor Ort, Neutorzwinger, Nürnberg





Montag, 21. Januar 2013

Schnitzen im Schnee, Zeidlarius für Bienen 12. Tag


... ist das schee. 
Figurenbeuten entstehen im besten Falle im Winter. Während untern an der Kreuzung vom Hallertor die Autos im Matsch um die Wette hupen stehe ich hoch oben auf dem Burgzwinger und suche dem Baumstamm eine Bienen Beute abzuringen. Ein Lebkuchen vom Düll in der Pause, der Hund im Fellwechsel drückt sich an die Stadtmauer. Figurbetont, wie die Renaissance war, hat der Zeidler eine rote Schleife eng um die Hüfte. Zu eng darf ich sie nicht schnitzen, weil sonst zu viel Raum für die Bienen fällt.
Werkstatt vor Ort im Schneegestöber auf dem Neutorzwinger, Nürnberg
Achtung GoogleMap aktualisiert unter:

Sonntag, 20. Januar 2013

Kinder, Kunst und Kräuter für Bienen


Früher wurden Figurenbeuten in der kleinen Werkstatt hinterm Haus gefertigt. Mit viel Muse und Vorfreude auf das Bienenjahr schnitzten sich die Imker so an langen Wintertagen, was ihnen wichtig war. Es gibt sogar eine mystische, nackte Frau unter den historischen Figurenbeuten. (Dt. Bienenmuseum, Weimar)
Heute tritt die Öffentlichkeitsarbeit in den Vordergrund. Gemeinsam mit den Kindern aus Vestenbergsgreuth entwickeln wir die nächste Figurenbeute für den Aischgrund: eine Kräuterfrau. Zur Einstimmung legen die Kinder Kräutermandalas. Diese erzählen ihnen ein Geschichte von der Kräuterfrau ..., die sie dann niederschreiben. Beim nächsten treffen modellieren wir Die Kräuterfrau. Wie sieht eine Kräuterfrau für Bienen aus?
 Zum Neujahrsempfang in Uehlfeld steht die Figurenbeute Veit vom Berg vor der Veit-vom-Berg Halle. (2. Figurenbeute auf dem Kräuter-Rundweg im Aischgrund) Figurenbeuten im Einsatz.
An dieser Stelle ein Danke, an die Firma Martin Bauer, die spontan bereit war für die Kräuter-Mandalas  Kräuter zu spenden.
Werkstatt vor Ort, der Aischgrund für Bienen. Ein Projekt der LAG-Aischgrund