Die Bienen in Schutz nehmen. Zeichen setzen. Ein Beitrag aus der Kunst

Die Bienen in Schutz nehmen. Zeichen setzen. Ein Beitrag aus der Kunst
Die Volkskunst der Figurenbeuten gab es schon vor 300 Jahren, in weiten Teilen des mittleren Osteuropas. Sie wurden in den imkerlichen Gärten aufgestellt, um Honigdiebe zu vertreiben. Heute brauchen die Bienen selbst unseren Schutz. Ich schnitze aus dicken Eichenstämmen, vor Ort, für Land und Leute, Figurenbeuten. Mit einem praktischen Beutensystem ausgerüstet für Jedermann, der mit Bienen kann. Werkstatt für Figurenbeuten; dort, wo Bienen leben.

Hier finden Sie alles zum Thema Bienen und Figurenbeuten

Donnerstag, 21. Februar 2013

Die etwas andere Art Bienen zu halten; der Baumstamm als Bienenbeute; Ethnographisches Museum Schloß Kittsee

Aus meiner Postkartensammlung. So können historische Bienenstöcke aussehen.
"Ein Baumstamm als Bienenstock mit geschnitztem Wappentier und Fluglochmaske, gefärbelt, Höhe 132 cm, Mähren, ehemals Österreich (-Ungarn), heute Tschechien. 18. JH", so ist es auf der Rückseite der Postkarte zu lesen. Zu sehen ist dieser Bienenstock im Ethnographischen Museum Schloss Kittsee, in einer ständigen Ausstellung.
Diese Hohlklötze können auch heute noch in Frankreich und Italien entdeckt werden.
Wer dann noch Lust und Muße hatte schnitzte etwas ins Holz. (Photo Quelle: "Bienenstand und Bienenstock", Irmgard Jung-Hoffmann, Berlin 1990)
Wie es hier in einer Sonderausstellung im Zeidelmuseum Nürnberg/Feucht 1990 zu sehen war. Bäume mit eingeschnitzten Bannmasken, deren Münder die Fluglöcher bilden. Ich selbst schnitzte mit 17 Jugendlichen in Luxemburg 2 sogenannte Bannbäume (Schloss Hollenfels). 
Mein persönlicher Favorit ist dieser Baumstamm mit einem Relief von einer nackten Frau, auch Mondgöttin genannt, die im Deutschen Bienenmuseum zu Weimar zu finden ist. Das Flugloch ist wie immer an der sehr bekannten Stelle für Fruchtbarkeit. So ist es in der Kunst mit Bienen.
Früher und Heute, lassen Sie sich inspirieren in der Werkstatt für Figurenbeuten.


Mittwoch, 20. Februar 2013

Baum für Bienen

Der nackte Stamm, das rohe Holz; bald ist die 88-jährige Lady ganz ausgezogen, frei von Rinde und Splint. Die Kennenlernphase zwischen mir und dem Holz geht dem Ende zu; wo sind Äste, wo die Nägel, wo Faulstellen? Wozu ich im Normalfall 3 Tage brauche, kostet mich hier bei diesem Mammutstamm, mehr als 1 Woche. Der Trost: hier werden Bienen leben; ein grosses Volk von Honigbienen wird hier ein beachtliches Zuhause finden.
Werkstatt für Figurenbeuten vor Ort

Dienstag, 19. Februar 2013

Die Kräuterfrau von Vestenbergsgreuth für Bienen


Ein grosser Sonnenhut, Katze Käse auf der einen Schulter, Rabe Max auf der anderen und 2 glückliche Kinder unter dem Kräuterumhang, so stellt sich die Vestenbergsgreuther Kräuterfrau vor. Keine Kräuterhexe, kein Kräuterweiblein, der Stamm verlangt nach mehr. Eine gestandene Frau, die Gesundheit bringt. Die Messkluppe zeigt mir noch 92 cm nachdem ich seit Tagen Splint und Rinde abtrage. Ein schöner Eichenstamm entpuppt sich.
Werkstatt vor Ort in Vestenbergsgreuth/ Aischgrund Mittelfranken


Werkstatt für Figurenbeuten
Birgit Maria Jönsson
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