Die Bienen in Schutz nehmen. Zeichen setzen. Ein Beitrag aus der Kunst

Die Bienen in Schutz nehmen. Zeichen setzen. Ein Beitrag aus der Kunst
Die Volkskunst der Figurenbeuten gab es schon vor 300 Jahren, in weiten Teilen des mittleren Osteuropas. Sie wurden in den imkerlichen Gärten aufgestellt, um Honigdiebe zu vertreiben. Heute brauchen die Bienen selbst unseren Schutz. Ich schnitze aus dicken Eichenstämmen, vor Ort, für Land und Leute, Figurenbeuten. Mit einem praktischen Beutensystem ausgerüstet für Jedermann, der mit Bienen kann. Werkstatt für Figurenbeuten; dort, wo Bienen leben.

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Dienstag, 17. Juni 2014

Rapunzel für Bienen

In Legau auf dem Firmengelände von Rapunzel entsteht derzeit ein Rapunzelturm, der bestiegen werden kann; ( s. u. www.rapunzel.de )Er öffnet sich kegelförmig nach oben, um Platz für das Aussichtsplateau zu schaffen. Auch hier habe ich den Eichenstamm gedreht, um Rapunzel Raum auf ihrem Turm zu geben. Der Königssohn reicht ihr einen Korb, sein Gesicht ist schon angelegt. Mit dem Zopf zieht Rapunzel den Korb nach oben, wie es im Tonmodell (unten rechts) angedeutet ist. Eine spiralförmige Bewegung nach oben ist intendiert, so wie auch der Schwarm in spiralförmigen Bewegungen Richtung Himmel den Heimatstock verlässt. Ein Akt voller Kraft und Schwung, eine Befreiung ohne Zielvorgabe. Erst wenn der Schwarm sich am nächsten Ast gesammelt hat, geht die Frage wohin durch das neue Volk. Leider ist die Schwarmzeit für dieses Jahr schon bald vorüber, denn was gibt es schöneres, als diesen Aufbruch zu verfolgen. Glück für Haus und Hof ist dem beschieden, bei welchem sich ein Schwarm niederlässt; eine Energie der besonderen Art. 
Werkstatt für Figurenbeuten




Bienenhäuser zum Schwärmen
Birgit Maria Jönsson
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