Die Bienen in Schutz nehmen. Zeichen setzen. Ein Beitrag aus der Kunst

Die Bienen in Schutz nehmen. Zeichen setzen. Ein Beitrag aus der Kunst
Die Volkskunst der Figurenbeuten gab es schon vor 300 Jahren, in weiten Teilen des mittleren Osteuropas. Sie wurden in den imkerlichen Gärten aufgestellt, um Honigdiebe zu vertreiben. Heute brauchen die Bienen selbst unseren Schutz. Ich schnitze aus dicken Eichenstämmen, vor Ort, für Land und Leute, Figurenbeuten. Mit einem praktischen Beutensystem ausgerüstet für Jedermann, der mit Bienen kann. Werkstatt für Figurenbeuten; dort, wo Bienen leben.

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Sonntag, 24. August 2014

Das Böse abwehren; die Tradition der Figurenbeuten und Bannkörbe

Das ist eine Bannkorbmaske, gefunden im Lebendigen Bienenmuseum Niederbeisheim-Knüllwald. Diese Masken sind hauptsächlich in der Korbimkerei zu finden. Zumeist von Laien geschnitzte wurden sie zum Teil direkt in die Körbe eingeflochten. Sie sollten auch schon im 19. Jhd. Das Böse bannen und vom Bienenhain fern halten. Der böse Blick sollte in den Gesichtern eingefangen werden. Durch den Mund kamen und kommen die Bienen. Ich selbst wurde schon mit etlichen Bannkorbmasken beauftragt: so z.B. Horst Seehofer, G.W.Bush, Bin Laden, ,der Schrei' von Edvard Munch, usw. Auch die dreitägigen Schnitzkurse vor Ort sind sehr beliebt, da Kinder und Jugendliche, gelegentlich auch deren Eltern, oder Flüchtlinge inneren Schreckgespenstern so einen Ausdruck geben, nach Außen projizieren und auch los werden. Beispiele aus diesen Schnitztagen sind im Bieneninstitut von Celle zu finden. Auch historische Bannkörbe sind dort im Speicher-Museum zu bestaunen.


Bienenhäuser zum Schwärmen
Birgit Maria Jönsson
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