Die Bienen in Schutz nehmen. Zeichen setzen. Ein Beitrag aus der Kunst

Die Bienen in Schutz nehmen. Zeichen setzen. Ein Beitrag aus der Kunst
Die Volkskunst der Figurenbeuten gab es schon vor 300 Jahren, in weiten Teilen des mittleren Osteuropas. Sie wurden in den imkerlichen Gärten aufgestellt, um Honigdiebe zu vertreiben. Heute brauchen die Bienen selbst unseren Schutz. Ich schnitze aus dicken Eichenstämmen, vor Ort, für Land und Leute, Figurenbeuten. Mit einem praktischen Beutensystem ausgerüstet für Jedermann, der mit Bienen kann. Werkstatt für Figurenbeuten; dort, wo Bienen leben.

Hier finden Sie alles zum Thema Bienen und Figurenbeuten

Samstag, 27. September 2014

Vortrag über Figurenbeuten beim Korbacher Roland

Um meine Arbeit noch transparenter zu gestalten, halte ich auch Vorträge vor Ort. Hier sind Interessierte aus der unmittelbaren Nachbarschaft des Korbacher Rolands zusammen gekommen, um über die Tradition der Figurenbeuten, ihren Stellenwert heute und ihren Gebrauch etwas zu erfahren.

Donnerstag, 25. September 2014

Mittwoch, 24. September 2014

Ein Ritter steht Wache zum Schutz der Natur

Ritter Roland nimmt sich die Natur zu Herzen. Unter seiner Rüstung ist Platz für ein Volk Honigbienen. Sein Blick ist dem Schanzenberg zugewandt, der zu dieser Jahreszeit mit Enzian übersäht ist. Die Tradition der Figurenbeuten aus dem 17. und 18. Jahrhundert hat viele wehrhafte Gestalten vorzuweisen, darunter Soldaten, Husaren, und sogar Napoleon höchst persönlich. Sie wurden im imkerlichen Hain aufgestellt, um Honigdiebe zu vertreiben. Diese Wächterfiguren erleben eine Renaissance. Was ist uns heute wichtig? Was wollen wir schützen? Wo stellen wir Wachen auf? Ritter Roland von Korbach steht im Naturschutzgebiet genau richtig. Er vertritt eine Kunst, die das Bedürfnis zum Ausdruck bringt, Natur zu schützen und damit uns selbst. Die Volkskunst der Figurenbeuten lebt.


Bienenhäuser zum Schwärmen
Birgit Maria Jönsson
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Wenn Beuten sich von selbst besetzen, Siegfried und Hagen

Im Archiv gefunden. Es ist Ende April auf dem Drachenfels in Königswinter bei Bonn. Eine klaffende Wunde, durch die sich der Speer an Siegfrieds verwundbarster Stelle bohrt ist das Flugloch. Hier haben sich abertausende Bienen niedergelassen, um in den Bauch von Hagen einzuziehen. "Jane weis ich was ihr kleidt, es hat nun ein end all unser sorge und unser leidt" so steht es am Sockel und im Nibelungenlied. "Ich weiß nicht was ihr klagt", sagt Hagen "es hat nun ein Ende alle unsere Sorgen und unser Leid" indem er Siegfried beiseite räumt. Bush ließ im Irak aufmarschieren, als ich diese Figurenbeute in Angriff nahm. Die Sorgen und das Leid im Irak nimmt seit dem kein Ende. Zeitbezüge.

Dienstag, 23. September 2014

Korbacher Roland für Bienen bekommt Gold

Nachdem das Fenster für den Beutenraum der Bienen beim Glaser war, Farben nachgekauft sind, der Filz für die Innenseite der Türen von der Nürnberger Kunstfilzerin Sylvie Ludwig gefilzt ist, das Lüftungsgitter vom Holtermann eingetroffen und das Gold abgeholt ist kann der Korbacher Roland für Bienen in seine Endrunde einlaufen. Zum Blattgold auflegen ist es windstill genug und die Temperaturen passen. Werkstatt für Figurenbeuten in Korbach, Goldstadt.


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Birgit Maria Jönsson
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Montag, 22. September 2014

Superorganismus Rapunzel Festival

As wir weltweit noch nicht schaffen, wie ein Superorganismus zusammenzuarbeiten funktioniert im kleinen schon mal ganz gut. An die 30 000 Besucher hatte das Rapunzel Festival im kleinen Allgäuer Legau zu managen... und sogar das Wetter spielte mit. Charismatischer Stockkönig Josef Wilhelm ist ständig umringt, wie eine gute Königin im Bienenstock. Ich gebe mein Bestes an der Kettensäge, stehe Rede und Antwort zum Beutensystem in der Figurenbeute Rapunzel und packe die Schnitzeisen aus. Kinder und Erwachsene wünschen sich ein Schnitzkurs. Mal sehen, ob sich das machen läßt, wenn ich vor Ort das Werk vollende. Werkstatt vor Ort, nach einem gelungenen eine Welt Festival in Legau.


Bienenhäuser zum Schwärmen
Birgit Maria Jönsson
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