Die Bienen in Schutz nehmen. Zeichen setzen. Ein Beitrag aus der Kunst

Die Bienen in Schutz nehmen. Zeichen setzen. Ein Beitrag aus der Kunst
Die Volkskunst der Figurenbeuten gab es schon vor 300 Jahren, in weiten Teilen des mittleren Osteuropas. Sie wurden in den imkerlichen Gärten aufgestellt, um Honigdiebe zu vertreiben. Heute brauchen die Bienen selbst unseren Schutz. Ich schnitze aus dicken Eichenstämmen, vor Ort, für Land und Leute, Figurenbeuten. Mit einem praktischen Beutensystem ausgerüstet für Jedermann, der mit Bienen kann. Werkstatt für Figurenbeuten; dort, wo Bienen leben.

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Samstag, 25. April 2015

Kunst, Bär und Bienen

Das Kernteam trifft sich zur Lagebesprechung: Projekt Figurenbeute. Mit viel Elan und Freude am Tun außerhalb des Tagesgeschäftes soll hier ein Zuhause für Bienen entstehen, welches mehr sein darf als eine Kiste. Mehr und auch weniger, denn den Honig behält der Bär für sich, später wenn dann die Bienen um den Bauchnabel schwirren. Florian, der Sohn des Hauses meint, die Bienen müssten Angst vor dem Bären haben. Ja, das war auch mein Gedanke, als ich vor über 20 Jahren mit dem Bau von Bienenhausskulpturen begann und es mir nicht einging, wie die Bienen ungeniert durch ein Löwenmaul ein- und ausfliegen. Ergeben doch neueste Erkenntnisse, daß Bienen verschiedene Portraits unterscheiden kann, guter Imker, böser Imker. Hier wird sich das Flugloch später wohl eher unter der Tatze verstecken, wie ein Zauberer der so nebenbei Bienen aus der Hosentasche hervorholt. Auch über den Namen des Bären wurden schon einige Stimmen laut: HONEY, oder EVERSBÄR (abgeleitet von Eversmeer, als Schnitz- und Aufstellungsort). Es werden noch einige Späne fliegen, bis der Name des Bären steht. Erst muß er die Herzen gewinnen, um seinen Spitznamen zu bekommen. Bis dahin zeigt mir die betagte Eiche wo es lang geht, Schnitt für Schnitt.


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