Die Bienen in Schutz nehmen. Zeichen setzen. Ein Beitrag aus der Kunst

Die Bienen in Schutz nehmen. Zeichen setzen. Ein Beitrag aus der Kunst
Die Volkskunst der Figurenbeuten gab es schon vor 300 Jahren, in weiten Teilen des mittleren Osteuropas. Sie wurden in den imkerlichen Gärten aufgestellt, um Honigdiebe zu vertreiben. Heute brauchen die Bienen selbst unseren Schutz. Ich schnitze aus dicken Eichenstämmen, vor Ort, für Land und Leute, Figurenbeuten. Mit einem praktischen Beutensystem ausgerüstet für Jedermann, der mit Bienen kann. Werkstatt für Figurenbeuten; dort, wo Bienen leben.

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Mittwoch, 22. April 2015

Kunst für Bienen, der Stamm und sein Modell

Bären in Ostfriesland. Diese 200-jährige Eiche hat schon viel gesehen. Wahrscheinlich hat sich auch schon ein Bär an ihr den Rücken gerieben, kurz bevor der dt.-franz. Krieg 1870/71 wütete, und auch die ersten Figurenbeuten in den östlichen Teilen Deutschlands das Licht der Welt erblickten. Ein franz. Soldat als Bienenwohnung ist uns aus dieser Zeit erhalten. (Dt. Bienenmuseum Weimar) Er stand im Garten neben dem Bienenhaus und hat wiederum die Bären erschrecken sollen, damit sie sich nicht am Honig bedienten. Vom Blitzschlag getroffen musste diese geschichtsträchtige Eiche nun unserer Tage gefällt werden. Von den Bären und Figurenbeuten gleichermaßen wird sie schließlich erzählen.