Die Bienen in Schutz nehmen. Zeichen setzen. Ein Beitrag aus der Kunst

Die Bienen in Schutz nehmen. Zeichen setzen. Ein Beitrag aus der Kunst
Die Volkskunst der Figurenbeuten gab es schon vor 300 Jahren, in weiten Teilen des mittleren Osteuropas. Sie wurden in den imkerlichen Gärten aufgestellt, um Honigdiebe zu vertreiben. Heute brauchen die Bienen selbst unseren Schutz. Ich schnitze aus dicken Eichenstämmen, vor Ort, für Land und Leute, Figurenbeuten. Mit einem praktischen Beutensystem ausgerüstet für Jedermann, der mit Bienen kann. Werkstatt für Figurenbeuten; dort, wo Bienen leben.

Hier finden Sie alles zum Thema Bienen und Figurenbeuten

Mittwoch, 29. April 2015

Vom Buddha zum Bommel

Werkstatt für Figurenbeuten aus Ostfriesland. Die Letzten Monate wahren vom heiligen Spirit des Buddhismus geprägt. OM MANI PEME HUNG. Raum, wache auf! Jetzt gibt es einen Bären für Bienen. Ähnlichkeiten sind nicht ganz zufällig, denn auch hier muß ein Volk Honigbienen im Bauch Platz finden. Bommel ist ein Bär mit Charakter. Er wird in den Niederlanden verehrt, das von hier nur 1 Std. entfernt liegt. Oliver B. Bommel (NL) oder Oliver B. Bumble besteht mit dem Kater Tom Puss diverse Abenteuer. Als Comicstreifen sind sie jeden Tag in der niederländischen Zeitung De Telegraaf vertreten. Auf einer Fahrt nach Groningen hab ich mich in Bommel verliebt.

Dienstag, 28. April 2015

Bär und Bienen

Bienenvölker werden wieder ausgeraubt. Allerdings nicht von Bären. Im Landwirtschaftsmuseum Schloss Blankenhain, Crimmitschau ist ein Bär für Bienen unter den Figurenbeuten zu bewundern. Damals im 19. Jahrhundert gab es hierzulande noch Bären. Der Bär aus Holz mit Bienen im Bauch wurde gefertigt, um seine honigschleckenden Verwandten abzuschrecken. Dieser hier steht nicht gegen Bären, sondern für Bienen. Er steht nicht nur wache, gegen den wieder auflebenden Bienen- und Honigklau, sondern er steht auch als Pate für eine bessere Zukunft, für die Bienen und Bären und alles was so am verschwinden ist.

Montag, 27. April 2015

Bär für Bienen, Eversmeer, Ostfriesland

Lustig geht es weiter mit dem Sägespiel. Tonnenweise Holz muß weg. Durch die vorzüglichen Maße des Stammes, 2m70 hoch und 1m im mittleren Durchmesser läßt sich einiges in der Bewegung des Bären machen. Die Arme fallen breit auseinander, der linke Fuß ist ausgestellt, Standbein rechts und die Nase reckt sich neugierig um die Ecke. Am Ende müssen alle Formen zu eine schlüssigen Gesamtform zusammenschmelzen. Aber das ist nur das Eine; das Andere ist die Beute der Bienen. Auch sie muß sinnvoll im Bauch des Bären ihren Platz finden. Das Futtergeschirr günstig platziert, ebenso wie das Flugloch und die Türe von hinten. Ein Gesamtkunstwerk mit vielen Gesichtspunkten zwischen Gebrauch und Ästhetik.