Die Bienen in Schutz nehmen. Zeichen setzen. Ein Beitrag aus der Kunst

Die Bienen in Schutz nehmen. Zeichen setzen. Ein Beitrag aus der Kunst
Die Volkskunst der Figurenbeuten gab es schon vor 300 Jahren, in weiten Teilen des mittleren Osteuropas. Sie wurden in den imkerlichen Gärten aufgestellt, um Honigdiebe zu vertreiben. Heute brauchen die Bienen selbst unseren Schutz. Ich schnitze aus dicken Eichenstämmen, vor Ort, für Land und Leute, Figurenbeuten. Mit einem praktischen Beutensystem ausgerüstet für Jedermann, der mit Bienen kann. Werkstatt für Figurenbeuten; dort, wo Bienen leben.

Hier finden Sie alles zum Thema Bienen und Figurenbeuten

Mittwoch, 10. August 2016

Nürnberger Burggärten, der Zeidler für Bienen

Ein muss für Flaneure, sind die Zwingergärten unterhalb der Nürnberger Burg. Hier steht über dem Heilpflanzengarten des Bund Naturschutz vom Hallertor kommen auch der Burgzeidler. Der Nürnberger Zeidler gehört zu den wehrhaften Zeidlern mit Armbrust und zwei Pfeilen. Er sollte KARL IV zusammen mit 5 anderen Geleit geben 'durch die Wälder'. So hat er auch eine schmucke Tracht, mit Gugel (eine Art Mütze) und Wamst, eine Darstellung aus dem 16. Jahrhundert, die nicht unbedingt der Wahrheit entsprechen muss, so der Nürnberger 'Stadtarcheologe' John P. Zeitler. Die Bienen sind seit Anfang Juni 2016 im Bauch des Zeidlers einlogiert. 2012 ist er von der Bildhauerin für Bienen vor Ort für die Stadt Nürnberg entwickelt worden.

Aristäus, Erfinder des Honigs

Im Atelier Honighäusla zu Nürnberg werden Votivtäfelchen geschnitzt. Für den Lehrbienenstand ein beliebtes Interieure. Es kann wahlweise auch aus rotem Ton entstehen.