Die Bienen in Schutz nehmen. Zeichen setzen. Ein Beitrag aus der Kunst

Die Bienen in Schutz nehmen. Zeichen setzen. Ein Beitrag aus der Kunst
Die Volkskunst der Figurenbeuten gab es schon vor 300 Jahren, in weiten Teilen des mittleren Osteuropas. Sie wurden in den imkerlichen Gärten aufgestellt, um Honigdiebe zu vertreiben. Heute brauchen die Bienen selbst unseren Schutz. Ich schnitze aus dicken Eichenstämmen, vor Ort, für Land und Leute, Figurenbeuten. Mit einem praktischen Beutensystem ausgerüstet für Jedermann, der mit Bienen kann. Werkstatt für Figurenbeuten; dort, wo Bienen leben.

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Samstag, 22. April 2017

Restaurierung Figurenbeute Ambrosius II, Natur- und Freizeitzentrum Finkenrech, Eppelborn oder das Bienenwunder

Aus alt mach neu! Das ist die Devise für die 2010 aufgestellte Figurenbeute Ambrosius II. Nach einem Umzug vom Steingarten im Finkenrech zu dem Imkerlehrbienenstand Kreis Neunkirchen daselbst, kommt das Bienenhaus in Form des Schutzpatrons der Imker zu neuen Ehren. Das Baby Ambrosius selbst lacht und aus seinem Mund sprudeln die Bienen, wenn die Restaurierung beendet ist. Mitra, Heiligenschein und Bienenkorb werden neu vergoldet, mit echtem Blattgold aus Schwabach. Streng und verklärt schaut der Vater, selbst ein hoher Kirchenvertreter und hält pflichtbewusst seinen Sohn, noch in Windeln gewickelt. Das so genannte Bienenwunder erzählt vom Baby Ambrosius, dass Bienen in seinem Mund ein und aus flogen. In der christlichen Bildsprache deutet dies auf die spätere Redegewandtheit des Bischofs von Mailand hin. Die Skulptur für Bienen aus der Volkskunst der Figurenbeuten hat dieses Bienenwunder in Form einer überlebensgroßen Figur zum Thema. Ein beliebtes Motiv der Imker, die ihren Schutzpatron gerne zu Ehren kommen lassen. Im Finkenrech hat er einen würdigen Platz gleich bei den Bienestöcken des Imkervereins Neunkirchen.