Die Bienen in Schutz nehmen. Zeichen setzen. Ein Beitrag aus der Kunst

Die Bienen in Schutz nehmen. Zeichen setzen. Ein Beitrag aus der Kunst
Die Volkskunst der Figurenbeuten gab es schon vor 300 Jahren, in weiten Teilen des mittleren Osteuropas. Sie wurden in den imkerlichen Gärten aufgestellt, um Honigdiebe zu vertreiben. Heute brauchen die Bienen selbst unseren Schutz. Ich schnitze aus dicken Eichenstämmen, vor Ort, für Land und Leute, Figurenbeuten. Mit einem praktischen Beutensystem ausgerüstet für Jedermann, der mit Bienen kann. Werkstatt für Figurenbeuten; dort, wo Bienen leben.

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Montag, 29. August 2011

Ins Archiv geschaut, Figurenbeute J.W.von Goethe

Die Figurenbeute J.W. von Goethe habe ich zum Goethe Jahr 1999 für das Deutsche Bienenmuseum in Auftrag genommen. Das Flugloch in der Stirn lässt die Bienen frei, wie der Dichter und Denker ehemals seine Gedanken frei liess. Er schwenkt seinen Hut in Richtung seines Gartenhauses an der Ilm. Dort, wo Heute auch das Deutsche Bienenmuseum zu finden ist: in der Ilmstraße. Viele historische Figurenbeuten erwarten dort den Besucher. Auch meine Lieblings-Figurenbeute ist dort hinter Glas zu betrachten: die Mondgöttin, oder auch 'nackte Frau', wie sie genannt wird. Die Figurenbeute Goethe sollte einstmals als 'lebender' Vertreter der Gattung Figurenbeute im Garten des Museums stehen. In meinem Archiv fand ich auch ein Photo, wie noch der ehemalige Leiter des Museums Herr R. Herb die Figurenbeute beimkert (s.o.). Heute steht die Figurenbeute des großen Dichters, etwas traurig im Eingang des Museums, unter Dach.