Die Bienen in Schutz nehmen. Zeichen setzen. Ein Beitrag aus der Kunst

Die Bienen in Schutz nehmen. Zeichen setzen. Ein Beitrag aus der Kunst
Die Volkskunst der Figurenbeuten gab es schon vor 300 Jahren, in weiten Teilen des mittleren Osteuropas. Sie wurden in den imkerlichen Gärten aufgestellt, um Honigdiebe zu vertreiben. Heute brauchen die Bienen selbst unseren Schutz. Ich schnitze aus dicken Eichenstämmen, vor Ort, für Land und Leute, Figurenbeuten. Mit einem praktischen Beutensystem ausgerüstet für Jedermann, der mit Bienen kann. Werkstatt für Figurenbeuten; dort, wo Bienen leben.

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Donnerstag, 11. Oktober 2012

Auch die Bienen mögen keine Nägel



Als ich in der Vereinigung für wesensgemässe Bienenhaltung mich fit für die Bienen gemacht habe, hat mir Thomas Radetzki gezeigt, wie er bei seinen Trogbeuten ganz ohne Nägel auskommt. Auch hier in Lonnerstadt findet sich ein Imker der mit Beuten ohne Nägel arbeitet. Wie wichtig das ist, lasse ich hier erst einmal als Glaubensfrage stehen, ein grosses Übel aber sind die vielen Nägel in den Eichenstämmen, die ja auch irgendwann als Beuten fungieren. Kaum einer der rund 50 Eichenstämme, die ich schon in meinem Leben zu dicken Hochburgen für Bienen umgebaut habe war ohne Eisenschrott. Schrotkugeln, Granatsplitter, eingewachsene Zäune und dicke, zum Teil handgeschmiedete Nägel verfärben das Holz und ich darf wieder meine Kette schärfen... 'Sackl Zement', wie wir in Bayern schimpfen (auch wenn das woanders ist, als in Franken, wie ich auch schon hier, in Lonnerstadt erfahren habe...)


Werkstatt für Figurenbeuten
Birgit Maria Jönsson
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