Die Bienen in Schutz nehmen. Zeichen setzen. Ein Beitrag aus der Kunst

Die Bienen in Schutz nehmen. Zeichen setzen. Ein Beitrag aus der Kunst
Die Volkskunst der Figurenbeuten gab es schon vor 300 Jahren, in weiten Teilen des mittleren Osteuropas. Sie wurden in den imkerlichen Gärten aufgestellt, um Honigdiebe zu vertreiben. Heute brauchen die Bienen selbst unseren Schutz. Ich schnitze aus dicken Eichenstämmen, vor Ort, für Land und Leute, Figurenbeuten. Mit einem praktischen Beutensystem ausgerüstet für Jedermann, der mit Bienen kann. Werkstatt für Figurenbeuten; dort, wo Bienen leben.

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Montag, 4. November 2013

Tag der Schnitzer oder die Volkskunst der Figurenbeuten

Diespeck hatte einmal 8 Schnitzer. Heute sind drei davon bei mir, vor Ort: Friedrich Preß, Adolf Hahn und Konrad Holler. Friedrich Preß habe ich schon bei diversen Ausstellungen in der Region getroffen. Er hat zum Beispiel eine Damenhandtasche in Karpfenform geschnitzt, die ihm viele gern abkaufen würden. Auf die Werke der anderen beiden Schnitzer bin ich auch schon gespannt. Denn die Volkskunst der Figurenbeuten hat von jeher von diesen Holzliebhabern gelebt. Die örtlichen Holzschnitzer, oder auch Schreiner waren oft auch Imker, da sie sich ihre Beuten früher selbst bauten. Einzelne wurden von der Muse geküsst und schnitzten Gesichter und ganze Figuren, denen sie Beuten anhängten. So entstand die Tradition der Figurenbeuten vor rund 300 Jahren. Das Dt. Bienenmuseum in Weimar und das Dt. Landwirtschaftsmuseum in Crimmitschau zeigen reiche Sammlungen dieser historischen Figurenbeuten.


Bienenhäuser zum Schwärmen
Birgit Maria Jönsson
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